Es gibt keine einzig „richtige" Reaktion danach. Erleichterung, Trauer, Ruhe, Wut, manchmal alles zugleich — jedes dieser Gefühle darf sein. Diese Seite bewertet weder Ihre Entscheidung noch Ihre Gefühle — sie zeigt nur, was Sie erwarten können und wo Sie Unterstützung finden, wenn Sie sie möchten.
Zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2026
Viele Frauen empfinden vor allem Erleichterung — das ist völlig natürlich und nichts, wofür man sich schämen müsste. Andere fühlen Trauer, Leere oder eine Mischung aus unterschiedlichen, manchmal widersprüchlichen Empfindungen. Manche fühlen nichts Besonderes außer dem Wunsch, wieder in den Alltag zurückzukehren. Es gibt keinen „richtigen" Weg, das zu erleben — was immer Sie fühlen, es darf sein, ohne Bewertung.
Wenn es jemanden gibt, dem Sie vertrauen — Partner, Freundin, Familienmitglied — kann ein Gespräch über Ihre Gefühle wirklich helfen. Sie schulden niemandem eine Erklärung oder Rechtfertigung Ihrer Entscheidung. Wenn Sie es lieber niemandem erzählen möchten, ist das ebenso in Ordnung — Sie haben jedes Recht, das auf Ihre Weise durchzustehen. Mehr über Gespräche mit Nahestehenden lesen Sie in unserem Artikel Partner und Familie bei einem Abbruch im Ausland.
Bei den meisten Frauen klingen starke Gefühle innerhalb einiger Wochen ab. Halten Trauer, Schuldgefühle oder Unruhe jedoch lange an, sind sehr stark oder erschweren den Alltag, lohnt sich ein Gespräch mit jemandem, der sich damit auskennt: einer Psychologin, einem Therapeuten oder Ihrer Hausärztin. Das heißt nicht, dass mit Ihnen etwas „nicht stimmt" — manchmal braucht es einfach Raum, um das Ganze mit jemandem von außen zu sortieren.
Hormonelle Veränderungen nach dem Eingriff können die Stimmung einige Tage beeinflussen — das ist körperlich bedingt, nicht nur emotional. Geben Sie sich Zeit zum Ausruhen, Schlafen und für die Rückkehr in Ihren Rhythmus. Einzelheiten zur körperlichen Erholung finden Sie im Ratgeber nach dem Eingriff.
Wir sind für Sie da, auch nach dem Eingriff.